Hands on

Hands-on geht in die dritte Runde

Spürbare Aufbruchstimmung und Vorfreunde lagen am 17. November in der Architektenkammer NRW in der Luft: Die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hands-on Teams 2026 trafen erstmals zusammen – eine engagierte Gruppe aus Studierenden, Absolventinnen und Absolventen sowie jungen Architekt*innen verschiedener Fachrichtungen aus ganz NRW. Ziel des Treffens war es, sich kennenzulernen und gemeinsam einen Ausblick auf die sieben Wochen zu bekommen, die das Team im kommenden Jahr in Mae Sot, Thailand verbringen wird.

08.01.2026


© Lea Thormeyer / Architektenkammer NRW

Die Reise beginnt am 9. Januar 2026. Bis zum 22. Februar werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort in enger Zusammenarbeit mit lokalen Arbeitskräften aus recycelbaren und möglichst nachhaltigen Materialien mehrere neue Klassenräume an einer Schule für geflüchtete Kinder aus Burma errichten. Das Projekt verbindet architektonisches Know-how, praktische Arbeitserfahrung und einen starken sozialen Anspruch.

Die Finalgruppe von zwölf Personen wurde von der Stiftung Deutscher Architekten (SDA) in einem mehrstufigen Auswahlprozess ermittelt. Insgesamt hatten sich 106 Interessierte beworben; rund 30 Bewerberinnen und Bewerber wurden im Sommer zu einem Vorauswahl-Workshop ins Baukunstarchiv NRW in Dortmund eingeladen. Dort fand ein intensiver Lehmbaustoff-Workshop mit Björn Klug (Conluto – Vielfalt aus Lehm) statt. Nach ausführlichen Gesprächen mit dem SDA-Team sowie dem Projektarchitekten Jan Glasmeier und kleineren praktischen Übungen wurde schließlich die Gruppe für Hands-on 2026 zusammengestellt.

Nach einer thematischen Einführung in das Kammerwesen stellte Markus Lehrmann, Geschäftsführer der Stiftung Deutscher Architekten, die Arbeitsweise und Formate der Stiftung vor. Anschließend gab Jan Glasmeier einen Einblick in das bevorstehende Vorhaben in Mae Sot und erläuterte die geplanten Bauaufgaben.

Um das neue Hands-on Team bestmöglich auf die kommenden Wochen vorzubereiten, berichteten zudem zwei ehemalige Teilnehmerinnen von ihren Erfahrungen und schilderten ihre Eindrücke aus dem vorherigen Projekt.

Beim Kennenlerntreffen zeigte sich schnell, dass die Vorfreude und die Motivation der Gruppe groß sind. Die meisten möchten „endlich mal anpacken“, „selbst etwas bauen“, einen sozialen Beitrag leisten und gleichzeitig neue Techniken und den Umgang mit anderen Materialien kennenlernen. Besonders die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort wurde vielfach als wertvollster Eindruck erwartet. 

Die Reise des Hands-on Teams 2026 wird ausführlich dokumentiert. Auf den Social-Media-Kanälen der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen werden wöchentlich Einblicke in den Fortschritt des Projekts, die Arbeit vor Ort und die Erfahrungen der Gruppe veröffentlicht.

Das Treffen endete mit gespannter Erwartung und dem Gefühl, dass in wenigen Wochen eine besondere, prägende Zeit beginnt.

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Fördeprreis

Interview: „Am Rande“

Was planen junge, angehende Architektinnen und Architekten? Aufschluss darüber gibt der Förderpreis der Stiftung Deutscher Architekten (SDA), mit dem im Frühjahr im Baukunstarchiv NRW in Dortmund junge Nachwuchsplanerinnen und -planer für ihre überzeugenden Studienabschlussarbeiten ausgezeichnet wurden.

26.11.2025

Ruth Johanna Dyzmann studierte an der FH Münster (msa). Ihre Masterarbeit wurde von Professor Joachim Schultz-Granberg vorgeschlagen.
© Foto: Detlef Podehl / Architektenkammer NRW

Ruth Johanna Dyzmann (FH Münster) ist eine von drei gleichrangigen Preisträger*innen. Sie überzeugte die Jury mit ihrer Masterarbeit „Am Rande – Grenzenlose Verflechtung des Ruhrgebiets“.

Gewinnerin des Förderpreis 2025 Ruth Johanna Dyzmann im Interview

Ruth Johanna Dyzmann, Ihre Arbeit befasst sich mit den baukulturellen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Ruhrgebiet. Was hat Sie zu dieser Aufgabenstellung gebracht? 

Ich bin mit offenen Augen durch verschiedene Städte gegangen, und mir ist dabei besonders aufgefallen, wie stark aktuell an den Rändern verdichtet wird – oft „auf der grünen Wiese“. Die Architektur dieser neuen Quartiere ist zwar häufig hochwertig, aber das Umfeld, das für ein lebendiges Alltagsleben notwendig wäre, fehlt oft. Spannend fand ich das Ruhrgebiet, weil hier die Städte stark zusammengewachsen sind, sodass die Ränder nicht immer klar erkennbar sind. Es war für meine Arbeit daher eine zusätzliche Herausforderung, die unterschiedlichen Arten von „Rändern“ zu identifizieren und zu analysieren – oft liegen diese nicht offensichtlich am Stadtausgang, sondern sind eher als Brüche, Übergänge oder Nahtstellen innerhalb der dichten urbanen Struktur zu finden. Das machte das Thema für mich besonders reizvoll. 

Warum haben Sie sich für die jeweiligen Orte entschieden, und was hielten Sie für besonders geeignet für Ihre Fallstudie? 

Die Orte habe ich mir bewusst „erfahren“: Ich bin mit dem Motorrad durch einen Teil des Ruhrgebiets gefahren, nachdem ich mich intensiv mit dem Schwarzplan beschäftigt hatte. Ich wollte herausfinden: Wo trifft bebaute und unbebaute Fläche aufeinander? Wo gibt es markante Einkerbungen, Brüche oder Lücken? Beim Kohlenbunker in Gelsenkirchen hat mich besonders die starke Präsenz der Struktur fasziniert. Die Fläche wirkte wie ein vergessener, aber potenzieller Ort – mit einer Skateanlage, aber ohne echte Belebung. Ich sah darin großes Potenzial, einen identitätsstiftenden Raum zu schaffen. Das Grundstück fand ich aufgrund der Nähe zur Ruhr-Universität Bochum spannend. Ich habe vor Ort mit Studierenden gesprochen, um herauszufinden, was ihnen fehlt, und mir wurde klar, dass hier ein Raum fehlt, der Freizeit, Begegnung und Nahversorgung verbindet, ohne dafür direkt in eine der Innenstädte zu müssen – ein ideales Szenario, um ein lebendiges Quartier zu entwickeln. 

Wurde Ihre Arbeit an den beiden Orten zur Kenntnis genommen? Trägt sie zum aktuellen Diskurs in der Stadtplanung bei? 

Meine Arbeit hat zwar keinen direkten Einfluss auf konkrete Bauvorhaben an den beiden Orten genommen, wurde aber im Rahmen von Präsentationen an der Universität und durch Diskussionen mit lokalen Akteur*innen aufmerksam wahrgenommen. Besonders die Gespräche mit Studierenden in Bochum und die Rückmeldungen von Fachleuten haben gezeigt, dass meine Ansätze Denkanstöße liefern, wie wir Stadtentwicklung neu denken können. Inhaltlich trägt meine Arbeit zum aktuellen Diskurs bei, indem sie die Themen Wohnungsnot, bezahlbaren Wohnraum und sozialen Zusammenhalt zusammenführt. Ich habe bewusst den Fokus darauf gelegt, dass neue Quartiere nicht nur für das reine Wohnen geplant werden sollten, sondern zum Leben. Meine Konzepte zeigen auf, dass es zwar bestimmte Leitlinien für ausgewogene Quartiere geben kann, aber jedes Projekt auf die Besonderheiten des Ortes abgestimmt sein muss. 

Welche Pläne haben Sie für Ihren weiteren beruflichen Werdegang? Welche Ziele möchten Sie als Architektin erreichen? 

Derzeit befinde ich mich in der Einarbeitung in den Berufsalltag und sammle wertvolle praktische Erfahrungen, die mir helfen, die vielfältigen Herausforderungen und Realitäten des Architekt*innenberufs besser zu verstehen. Langfristig ist es mein Ziel, aktiv an Projekten mitzuwirken, die einen nachhaltigen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen. Besonders die Themen Stadtentwicklung und zukunftsorientierte Planung liegen mir am Herzen. Ich möchte mich daher künftig verstärkt für integrative, lebenswerte Quartiere einsetzen, die nicht nur architektonisch überzeugen, sondern auch sozial, ökologisch und funktional einen echten Beitrag leisten.

Förderpreis

Interview: „Wandel.gestalten“

Mit dem Förderpreis der Stiftung Deutscher Architekten wurden im Frühjahr 2025 im Baukunstarchiv NRW junge Nachwuchsplanerinnen und -planer für ihre überzeugenden Studienabschlussarbeiten ausgezeichnet. Ann-Kathrin Penkert (FH Münster) ist eine von drei gleichrangigen Preisträger*innen. Unter dem Titel „Wandel.gestalten – Über das Recycling von Orten im städtischen Raum“ entwickelte sie ein Szenario für die Reaktivierung eines ehemaligen Kaufhauses in Celle.

24.11.2025

Ann-Kathrin Penkert studierte an der FH Münster (msa). Ihre Masterarbeit wurde von Prof. Joachim Schultz-Granberg vorgeschlagen.
© Foto: Detlef Podehl / Architektenkammer NRW

Die Jury zeigte sich beeindruckt von ihrem respektvollen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz und würdigte die strategische Klarheit ihres Konzepts, den nachhaltigen Ansatz sowie die hohe gestalterisch-funktionale Qualität der vorgeschlagenen Umnutzung.

Gewinnerin des Förderpreis 2025 Ann-Kathrin Penkert im Interview

Ann-Kathrin Penkert, die Jury hat Ihr besonderes konzeptionelles Talent bestätigt. Was bildet Ihrer Meinung nach die Basis für die Entwicklung eines guten architektonischen Konzepts?

Die Grundlage eines überzeugenden architektonischen Konzepts ist das Verständnis für den spezifischen Ort, seine Geschichte und die Bedürfnisse der Nutzer*innen. Im Rahmen meiner Masterarbeit lag der Fokus auf der Entwicklung eines Konzepts, das die Potenziale einer ressourcenschonenden Umnutzung innerstädtischer Kaufhausstrukturen untersucht. Zentral war dabei ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsverständnis, das ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen gleichwertig integriert, um eine resiliente und vielfältig nutzbare Alternative zum monofunktionalen Einzelhandel aufzuzeigen. Die aktive Einbindung relevanter Akteur*innen von Politik über Wirtschaft bis hin zur Zivilgesellschaft bildet eine wichtige Grundlage, um tragfähige Lösungen zu entwickeln, die gestalterisch wie auch funktional überzeugen.

Welche Strategien haben Sie angewendet, um die Transformation des Karstadt-Gebäudes im Kontext des tiefgreifenden Strukturwandels im Einzelhandel zukunftsfähig zu gestalten?

Im Zentrum meines Ansatzes stand das Konzept des „Recyclings von Orten“, bei dem bestehende Bausubstanz ressourcenschonend weiterentwickelt und ihre Identität geschützt wird. Ziel war es, das Gebäude vor dem Abriss zu bewahren, es durch gezielte Transformation in seiner städtebaulichen Bedeutung zu stärken und neue, vielfältige Funktionen in die Innenstadt zu integrieren. Als grundlegende Strategie dient ein hybrides Nutzungskonzept, das Bildung, Kultur, Wirtschaft und Wohnen intelligent miteinander verknüpft. Durch die Schaffung gemeinschaftlich nutzbarer Flächen wird das Gebäude zu einem produktiven Ort, der auf veränderte Arbeits- und Konsumformen reagiert und Synergien zwischen den Nutzer*innen fördert. Es entsteht ein zukunftsfähiger Ort, der Wandel nicht nur mitträgt, sondern einen solchen aktiv ermöglicht.

Wie trägt Ihr Konzept dazu bei, das Stadtzentrum von Celle als lebendigen, multifunktionalen Ort zu stärken?

Mein Konzept trägt zur Stärkung des Stadtzentrums von Celle bei, indem es monofunktionale Strukturen gezielt aufbricht und stattdessen einen Ort der Begegnung, Vielfalt und Teilhabe schafft. Mit dem WANDEL.HAUS entsteht ein offenes Umfeld, in dem unterschiedliche Lebensrealitäten zusammenkommen können. Durch die aktive Einbindung verschiedener Akteur*innen wird das Gebäude zum Impulsgeber für eine lebendige Stadtmitte. Celle ist mit Herausforderungen konfrontiert, die auch in vielen anderen mittelgroßen Städten zu beobachten sind – Rückgang des Einzelhandels, Leerstände, sinkende Aufenthaltsqualität. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich übertragbare Prinzipien ableiten, etwa Mischnutzung, bauliche und programmatische Flexibilität sowie die gezielte Aktivierung von Erdgeschosszonen, die auch an anderen Standorten als wirksame Strategien zur Belebung der Innenstadt dienen können.

Welche Pläne haben Sie für Ihren weiteren beruflichen Werdegang? Welche Ziele möchten Sie als Architektin erreichen?

In meinem weiteren Werdegang möchte ich mich intensiv mit nachhaltigen Transformationen im urbanen Raum auseinandersetzen, sowohl in der Planungspraxis als auch möglicherweise in der Forschung. Mein Ziel ist es, Projekte zu entwickeln, die den Bestand intelligent weiterentwickeln, Ressourcen schonen und gleichzeitig soziale Werte fördern. Langfristig strebe ich eine Tätigkeit an, in der ich konzeptionelles Arbeiten, Entwurf und gesellschaftliches Engagement miteinander verbinden kann.

Förderpreis

Interview: „Brauerei im Wandel“

Für ihre überzeugenden Studienabschlussarbeiten wurden junge Nachwuchsplanerinnen und -planer am 10. April 2025 im Baukunstarchiv NRW mit dem Förderpreis der Stiftung Deutscher Architekten ausgezeichnet. Felix Schweizer von der RWTH Aachen ist einer von drei gleichrangigen Preisträger*innen.

23.10.2025

Felix Schweizer (Förderpreisträger 2025) mit seinem Wettbewerbsbeitrag.
© Detlef Podehl/Architektenkammer NRW

„Brauerei im Wandel – Eine Transformation des Brauereigeländes Ganter in Freiburg zu einem lebendigen Quartier“ lautet der Titel seiner Masterarbeit, mit der er die Jury überzeugte. Diese bescheinigte Schweizer „ein hohes Maß an Sensibilität im Umgang mit den vorhandenen Strukturen eines postindustriell geprägten Areals.“

Gewinner des Förderpreis 2025 Felix Schweizer im Interview

Die Jury hat Ihren auffällig sensiblen Umgang mit vielschichtigen und überzeitlichen Themen gewürdigt. Wo sehen Sie selbst Ihre Stärken und wo manifestieren sich diese in Ihrer Abschlussarbeit?

Ich denke, ich habe mich besonders mit dem Ort und seinen räumlichen, historischen, funktionalen und architektonischen Schichten beschäftigt. Mich interessieren dabei nicht nur die offensichtlichen Merkmale eines Areals, sondern auch die Eigenarten und Potenziale, die in der Geschichte und den vorhandenen Strukturen verankert sind. Beim Ganter Areal war es mir wichtig, den Bestand nicht nur baulich zu erfassen, sondern auch seine Atmosphäre und Nutzungszusammenhänge zu verstehen. Die besondere Heterogenität des Areals – architektonisch wie programmatisch – habe ich nicht als Hindernis, sondern als Ausgangspunkt für den Entwurf verstanden. Die Mischung aus historischen und neuzeitlichen Gebäuden, unterschiedlichen Nutzungen und Leerständen bildet eine komplexe Grundlage, die Raum für neue Ideen eröffnet. Dies habe ich als Potenzial erkannt und als Ausgangspunkt und Grundgerüst für meinen Entwurf genutzt. Dabei ging es mir darum, die vorhandenen Qualitäten zu erkennen und herauszuarbeiten, um sie durch neue Akzentuierungen, räumliche Qualitäten und Strukturen hervorzuheben.

Welche Herausforderungen sind bei der Integration der historischen Brauerei Ganter in das neue Quartier aufgetreten, insbesondere im Hinblick auf die Wahrung der Identität und die funktionale Weiterentwicklung? 

Die zentrale Herausforderung bestand darin, die identitätsstiftenden Merkmale des Ortes zu bewahren und gleichzeitig eine funktionale Weiterentwicklung zu ermöglichen. Das Ganter Areal ist durch eine vielschichtige bauliche Struktur geprägt, mit Gebäuden unterschiedlicher Epochen, Nutzungen und Bausubstanz. Diese Heterogenität erforderte eine differenzierte Herangehensweise, um die vorhandenen Qualitäten nicht zu überformen, sondern in die zukünftige Entwicklung einzubinden.

Besonders anspruchsvoll war es, eine stimmige Balance zwischen Bestand und Neubau zu finden – sowohl gestalterisch als auch programmatisch. Die Entwicklung eines tragfähigen Nutzungsmix war eng mit der Frage verbunden, wie bestehende Gebäude sinnvoll aktiviert und neue Funktionen ergänzt werden können, ohne den Ort zu überfrachten. Hinzu kam die Herausforderung, ein funktionierendes Nebeneinander sehr unterschiedlicher Anforderungen zu ermöglichen – von Wohnen und Kultur über kleinteiliges Gewerbe bis hin zur weiterhin aktiven Brauerei. Es ging also nicht nur um bauliche Integration, sondern auch um die konzeptionelle Verbindung von Geschichte, Gegenwart und zukünftigen Anforderungen, welche nicht in Konkurrenz stehen, sondern in miteinander korrespondieren.

Wie haben Sie diese Herausforderungen methodisch und gestalterisch gelöst, um eine kohärente Verbindung zwischen Alt und Neu zu schaffen? 

Zu Beginn stand eine umfassende Analyse des Bestands – sowohl hinsichtlich baulicher Strukturen als auch im Hinblick auf Nutzung, Atmosphäre und stadträumliche Einbindung. Ergänzt wurde dieser analytische Zugang durch einen Workshop mit lokalen Akteur*innen, um ein differenziertes Bild des Ortes zu gewinnen und externe Perspektiven einzubeziehen. 

Gestalterisch habe ich den Bestand als strukturelles und identitätsstiftendes Gerüst verstanden, das durch gezielte Eingriffe ergänzt und aktiviert wird. Statt auf radikalen Wandel setzte der Entwurf auf Weiterentwicklung: leerstehende Gebäude wie die Alte Mälzerei oder der Flaschenkeller wurden umgenutzt, neue räumliche Qualitäten geschaffen und Neubauten so positioniert, dass sie auf Maßstab, Materialität und Höhenentwicklung des Bestands reagieren.

Das Zusammenspiel von Nachverdichtung, Nutzungsmischung und behutsamer Transformation bildet die Grundlage für eine räumlich und funktional stimmige Verbindung von Alt und Neu – eingebettet in ein übergeordnetes städtebauliches Konzept, das neue Zugänge schafft, bestehende Qualitäten stärkt und dem Areal eine klare Ordnung und Offenheit zum städtischen Umfeld gewährt. 

Welchen Beitrag können Architektinnen und Architekten zum Erhalt der regionalen Baukultur Ihrer Meinung nach leisten?

Architektinnen und Architekten tragen eine zentrale Verantwortung zum Erhalt regionaler Baukultur – nicht nur durch den Schutz historischer Bausubstanz, sondern auch durch die zeitgemäße Weiterentwicklung gewachsener Strukturen im Sinne ihrer Geschichte und Identität. Die intensive Auseinandersetzung mit dem, was da ist und es umgibt, ist für mich ein essenzieller Bestandteil des Entwurfsprozesses selbst – und ein Aspekt, der aus meiner Sicht noch stärker ins Zentrum der Praxis rücken sollte. Es geht darum, den Charakter und Potenziale eines Ortes zu erkennen und in die Gegenwart zu überführen, ohne ihn einfach nur zu überformen. Eine respektvolle Haltung gegenüber dem Bestand, genaues Hinsehen sowie der Dialog mit lokalen Akteurinnen und Akteuren, sowie ein sensibler, kontextbezogener Entwurfsansatz sind für mich der Schlüssel zu einer zeitgemäßer Baukultur die regional verwurzelt und zugleich zukunftsfähig ist.

Welche Pläne haben Sie für Ihren weiteren beruflichen Werdegang? Welche Ziele möchten Sie als angehender Architekt erreichen?

Ich möchte zunächst weitere praktische Erfahrung in einem Büro sammeln, das sich mit der Schnittstelle von Architektur und Städtebau beschäftigt, um das an der Universität gelernte auch in der Praxis umsetzen und gestalten zu können. Das Großartige an unserem Beruf ist, dass er sehr vielseitig ist , daher reizt es mich langfristig, noch viele Teilbereiche kennenlernen zu dürfen und mich intensiv mit ihnen zu beschäftigen, um immer wieder neue Perspektiven auf Architektur und Städtebau gewinnen zu können.

Video zum Förderpreis 2025

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Hands on

Eine Schule für Mae Sot

Auch 2026 wird das beliebte „Hands-on“-Projekt der Stiftung Deutscher Architekten fortgesetzt. Die Teilnehmer*innen kamen im August zu einem Lehmbau-Workshop zusammen.

22.10.2025

Die jungen Planer*innen lernten bei dem Workshop auch das Team der Stiftung Deutscher Architekten kennen, das sie nach Thailand begleiten wird.
© Architektenkammer NRW

Weiter geht’s! Im Jahr 2026 wird die Stiftung Deutscher Architekten (SDA) bereits zum dritten Mal im Rahmen des Projekts „Hands-on“ nach Mae Sot (Thailand) reisen. Mit einem Team aus jungen Planerinnen und Planern aus Nordrhein-Westfalen wird zum Jahresauftakt dort ein besonderes Projekt realisiert werden: Die Teilnehmenden errichten vor Ort gemeinsam mit lokalen Handwerkern ein Schulgebäude; hauptsächlich aus Lehm und Holz.

Doch vor Mae Sot kam Dortmund. Am 8. August lud die SDA rund 25 Junior-Mitglieder und Absolvent*innen sowie Studierende in das Baukunstarchiv NRW zu einem Workshop ein. Die Veranstaltung diente dazu, praktische Erfahrungen mit dem Lehmbau zu sammeln und in Kurzinterviews die jungen Planerinnen und Planer näher kennenzulernen, denn: Nur 12 Teilnehmer*innen werden Hands-on 2026 begleiten können.

„Wir wollen bauen, wir wollen realisieren – und dazu braucht es Leute, die anpacken können“, sagte Markus Lehrmann, der Geschäftsführer Stiftung Deutscher Architekten, im Rahmen des Workshops. Das Kennenlernen Anfang August diene dazu, eine Gruppe zusammenzustellen, die möglichst interdisziplinär aufgestellt ist und in einem Zeitraum von sechs Wochen das Projekt „Schulbau“ in Thailand realisieren kann, so Lehrmann weiter.

Unterstützt wurde die Veranstaltung in Dortmund von Björn Klug, der bundesweit als Berater für Planer*innen und Bauherren rund um das Thema Lehmbau aktiv ist. Er betreute die verschiedenen Stationen des Hands-on-Workshops; vom Erstellen des Lehmziegels bis zur Arbeit mit Lehmputz. „Es geht darum, den Lehm in die Hand zu nehmen und rauszufinden: Was ist das? Was kann das?“, erklärte Klug – und freute sich über das Interesse der jungen Planer an dem Baustoff.

Die finalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Hands-on 2026 werden im Laufe der kommenden Wochen informiert werden. Auf den Kanälen der SDA und der Architektenkammer NRW sind auch im Vorfeld zu Hands-on 2026 Einblicke in die Projektarbeit zu sehen.

Hands-on 2026 ist ein Projekt der Stiftung Deutscher Architekten in Zusammenarbeit mit Simple Architecture und socialarchitecture e.V. Die fachliche Leitung des Projektes übernimmt Architekt Jan Glasmeier. Mehr Informationen und Einblicke in die vergangenen Projekte finden sich hier.

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Think on

Smarte Lösungen für besseres Bauen

Wie lässt sich eine Stadt mit jahrhundertealter Geschichte und aktuellen Herausforderungen wie Massentourismus, Hochwasser und Stadtflucht weiterdenken? Wie können Begriffe wie Nachhaltigkeit, Transformation und soziale Teilhabe dazu beitragen, einer traditionsreichen Stadt wie Venedig neuen Lebensraum und eine gute Lebensqualität für ihre Bewohner*innen zurückzugeben?

25.09.2025

Think-on fand 2025 in Venedig statt.
© Stiftung Deutscher Architekten

Wie können Begriffe wie Nachhaltigkeit, Transformation und soziale Teilhabe dazu beitragen, einer traditionsreichen Stadt wie Venedig neuen Lebensraum und eine gute Lebensqualität für ihre Bewohner*innen zurückzugeben? Mit diesen Fragen im Gepäck machten sich 16 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung Deutscher Architekten auf den Weg nach Venedig, um in der Lagunenstadt nach Antworten zu suchen, die (möglicherweise) im vielschichtigen „Palimpsest“ Venedigs verborgen liegen.

Alle zwei Jahre lädt die Stiftung junge Planerinnen und Planer aus Nordrhein-Westfalen dazu ein, sich im Rahmen des Stipendienprogramms „Think-on“ intensiv mit aktuellen Fragestellungen der Architektur auseinanderzusetzen; und zwar in einem inspirierenden anderen kulturellen, räumlichen und gesellschaftlichen Kontext. Der diesjährige Schwerpunkt orientierte sich am Thema der Architekturbiennale 2025 und fand seinen idealen Ausgangspunkt in einer Stadt, die selbst wie kaum eine andere vom Spannungsfeld zwischen Denkmal und Gegenwart, zwischen Tourismus und Alltag, zwischen Vergangenheit und Zukunft geprägt ist.

Sechs Tage lang arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit vielfältigen fachlichen und biografischen Hintergründen auf der abgeschiedenen Insel San Servolo. Fernab des touristischen Trubels und eingebettet in eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre entstand dort ein temporärer Denkraum, in dem Theorie, Praxis und Vision miteinander verschmolzen. Impulse von lokalen Architekt*innen, allen voran Prof. Sergio Pascolo (Venice Urban Lab), erweiterten den Horizont und regten zum kritischen Weiterdenken an. Dabei ging es nicht nur um das Erkennen städtebaulicher Defizite, sondern vor allem um das Entwickeln von Strategien zur Reaktivierung brachliegender Flächen. Als Beispiel diente hier die Glasbläserinsel Murano, genauer Sacca Serenella, mit dem Ziel, diesen Raum wieder den Menschen vor Ort zurückzugeben.

Die Erkundung der Stadt bildete das Fundament. Eine intensive Architekturführungen durch Venedig mit der deutsch-venezianischen Architektin Anabel Gelhaar, Erkundungstouren auf die Giudecca und Murano sowie der Besuch der Biennale-Ausstellungen gaben den Stipendiatinnen und Stipendiaten nicht nur vielfältige Einblicke in das aktuelle architektonische Diskursfeld, sondern schärften auch das Bewusstsein für die räumlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen vor Ort. Unterstützt wurden die jungen Talente von Prof. Rolf Westerheide, Vorstandsmitglied der Stiftung Deutscher Architekten, der als Mentor und fachlicher Begleiter zur Seite stand.

Was bleibt, ist mehr als eine Studienreise: Es ist ein kollektives Nachdenken über die Zukunft unserer Städte und ein konkreter Beitrag dazu, wie Architektur und Stadtplanung Verantwortung für die Städte von Morgen übernehmen können, bevor unsere urbanen Räume in den Untiefen ihrer eigenen Herausforderungen versinken.

Think on

Workshop in Venedig

Ausgewählte Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung nehmen im Herbst 2025 am Workshop „Think On“ der Stiftung Deutscher Architekten in Venedig teil. Dieser findet vom 08. bis 14. September statt und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Venice Urban Lab durchgeführt.

05.09.2025

Die Stiftung Deutscher Architekten fährt im Herbst mit dem Architekturnachwuchs zum Workshop nach Venedig.
© AKNW

In einem kreativen Austausch vor Ort werden wir uns mit aktuellen Themen der Architektur und Stadtentwicklung auseinandersetzen und das spannende Motto der diesjährigen Architekturbiennale „Intelligens. Natural. Artificial. Collective.“ gemeinsam erkunden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich bei einem Vortreffen im Sommer in der Geschäftsstelle der Architektenkammer NRW im Düsseldorfer Medienhafen bereits kennenlernen und wurden über das Programm des Workshops näher informiert. Auch gab es Raum für den Austausch und Gespräche untereinander; über Ziele und Erwartungen an „Think on 2025“.

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Hands on

Bis zum 14. Juli bewerben: Hands-on 2026

Mitanpacken! – Darum geht es bei dem Reisestipendium „Hands-on“ der Stiftung Deutscher Architekten (SDA). Das Projekt richtet sich an junge Planer*innen. Themenschwerpunkte sind das nachhaltige Planen und Bauen mit lokalen Materialien unter Anwendung des tradierten Wissens im Ausland.

10.07.2025

Archivbild: Hands-on 2025 in Mae Sot (Thailand)
© Stiftung Deutscher Architekten

Die Teilnehmenden errichten vor Ort gemeinsam mit lokalen Handwerkern Schulbauten hauptsächlich aus Lehm und Holz. Der Fokus liegt auf dem Einsatz nachhaltiger, lokaler Materialien sowie dem interkulturellen Austausch während des Bauprozesses. „Gefragt sind Eure Motivation, Eure Freude und auch Eure Neugier“, erklärte Sanaz Kashi (Stiftung Deutscher Architekten) im Rahmen einer Online-Informationsveranstaltung am 30. Juni 2025. Denn: Das Projekt geht zum Jahresauftakt 2026 bereits in die dritte Runde. Bei der Online-Veranstaltung wurden Teilnahmevoraussetzungen, Erwartungen an die jungen Planer*innen sowie erste Ausblicke zum vorgesehenen Verlauf für das Projekt 2026 bekannt gegeben.

Bereits in den Jahren 2024 und 2025 hatte die Stiftung Deutscher Architekten junge Planer*innen eingeladen, im Rahmen von „Hands-on“ Schulbauten in Thailand in der Grenzregion zu Myanmar zu realisieren. Auch das Interesse an dem bevorstehenden Projekt ist groß – über 40 Interessierte nahmen an der Informationsveranstaltung Ende Juni teil. Erneut soll ein Schulgebäude in Mae Sot (Thailand) von jungen Nachwuchsarchitekt*innen vor Ort geplant und realisiert werden. – Interessierte können sich bis zum 14. Juli 2025 bewerben.

Erfahrungsberichte und Motivation

„Im Grenzstreifen zu Myanmar hat sich in Mae Sot in Thailand eine besondere Kultur entwickelt“, erklärte Markus Lehrmann (Geschäftsführung SDA) den Teilnehmer*innen der Infoveranstaltung: In dem zum Bürgerkrieg angrenzenden Gebiet leben viele Flüchtlingsfamilien – auch Kinder. Hier bestehe ein großer Bedarf an Schulbauten.

Das Projekt „Hands-on“ stärkt Erfahrungen im Bau mit experimentellen Materialien unter besonderen Bedingungen; aber auch die sozialen Eindrücke sind für viele Teilnehmer*innen prägend. „Wir lernen bei der Arbeit vor Ort viel von den lokalen Helfern und Arbeitern“, berichtete Jan Glasmeier im Rahmen der Infoveranstaltung. Der Architekt aus Gelsenkirchen, der in London lebt und international arbeitet, unterstützt Hands-on in Zusammenarbeit mit der SDA seit Projektbeginn 2024. Glasmeier hat in seiner Laufbahn zahlreiche Lehmbauprojekte realisiert – und begleitet auch Hands-on 2026 als fachliche Leitung. „Man probiert vor Ort vieles aus. Es gibt nur eine grobe Vorplanung“, erklärte Jan Glasmeier weiter. Die Ideenfindung und der Bauprozess vor Ort seien spannende Elemente von Hands-on, die die jungen Planerinnen und Planer aktiv entwickeln sollen.

Wer kann mitmachen?

Weder die Teilnahme an der Infoveranstaltung, noch Erfahrungen Lehmbau sind zwingende Voraussetzungen, um sich für Hands-on 2026 zu bewerben. Wichtig bei dem Projekt sei vor allem „Teamwork“, betonte Sanaz Kashi im Rahmen der Info-Videokonferenz Ende Juni. „Es ist heiß, es ist dreckig, es ist schwer. Da muss man sich als Team aufeinander verlassen können“, berichtete Architektin Kashi. Gleichwohl: „Hands-on ist eine großartige Erfahrung, die süchtig machen könnte!“

Bewerben können sich: Juniorarchitekt*innen sowie Absolventinnen und Studierende aus NRW der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung. Wichtig ist ein kammerfähiger Abschluss. Auch Interessierte kurz vor dem Studienabschluss in NRW sind dazu eingeladen, sich zu bewerben. Möglich ist aber auch, dass entweder eine Hochschule in NRW besucht wurde bzw. wird, oder dass der Wohnsitz der Interessenten in NRW liegt.

Das Projekt findet vom 9. Januar bis 22. Februar 2026 in Mae Sot (Thailand) statt und wird durch ein Reisestipendium der Stiftung Deutscher Architekten ermöglicht. Der Eigenanteil beträgt 350 € und beinhaltet Flug, Unterkunft, Frühstück und Mittagessen, Transfers und Programmpunkte in Bangkok (erstes Reiseziel des Projekts). Abendessen, Freizeitaktivitäten sowie eine verpflichtende Auslandskranken- und Reiserücktrittsversicherung sind selbst zu finanzieren. Bei Nichtantritt sind die vollständigen Reisekosten zu tragen.

Die Bewerbung ist bis spätestens zum 14. Juli 2025 (9.00 Uhr) per E-Mail zu übersenden an hands-on@aknw.de

Erforderlich sind ein Lebenslauf mit Studiennachweis sowie ein Motivationsschreiben (max. 1 Seite A4), aus dem das spezifische persönliche Interesse an der Teilnahme sowie fachliche Kompetenzen und Projekterfahrung hervorgeht. Im Rahmen eines Auswahlverfahrens findet am 8. August 2025 ein Workshop im Baukunstarchiv NRW in Dortmund statt, bei dem die Interessenten gemeinsam ein Lehmbauprojekt umsetzen werden. Rückfragen können gestellt werden an: kashi@aknw.de

Hands-on 2026 ist ein Projekt der Stiftung Deutscher Architekten in Zusammenarbeit mit Simple Architecture und socialarchitecture e.V.

Hands-on

Solidarität mit den Betroffenen

Nach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar (Burma) sind unsere Gedanken bei den betroffenen Menschen und ihren Familien. Die Stiftung Deutscher Architekten hat in den Jahren 2024 und 2025 mit jeweils zwölf engagierten jungen Planenden in genau dieser Region „Hands-on-Projekte“ durchgeführt.

02.04.2025


© AKNW

Gemeinsam mit Einheimischen aus der Grenzregion Mae Sot haben wir Klassenräume für Kinder aus Myanmar gebaut, und es erfüllt uns mit Trauer, zu sehen, wie diese Region nun von einer Naturkatastrophe heimgesucht wird.

Wir können mitteilen, dass wir in Kontakt mit den dortigen Organisationen stehen. Es ist beruhigend zu wissen, dass unsere Partner vor Ort sicher sind und weiterhin an der Unterstützung der betroffenen Gemeinschaften arbeiten; und auch dass die beiden Schulgebäude ohne Schäden geblieben sind.

Wir möchten unser Mitgefühl und unsere Solidarität mit allen Betroffenen ausdrücken und hoffen auf eine schnelle und umfassende Hilfe für die Menschen in der Region. Wir stehen bereit, unseren Beitrag zu leisten, wo immer es möglich ist.

Foto: Stiftung Deutscher Architekten

FÖRDERPREIS

Förderpreis 2025: Preisverleihung im April

Zum 20. Mal verleiht die Stiftung Deutscher Architekten in diesem Jahr ihren Förderpreis. Ausgezeichnet  werden begabte Nachwuchsplanerinnen und Nachwuchsplaner, die im Jahr 2023 oder 2024 ein Studium der Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur oder Stadtplanung abgeschlossen haben. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 10. April 2025, im Baukunstarchiv in Dortmund statt.

03.02.2025


© SDA

44 teilnahmeberechtigte Bewerbungen sind während der Bewerbungsphase Ende 2024 bei der Stiftung eingegangen. Die Kandidat*innen wurden von ihren Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern für den Förderpreis aufgrund ihrer Leistung in ihren Bachel- und Masterarbeiten vorgeschlagen. Insgesamt ist das Auszeichnungsverfahren mit 16.000 Euro dotiert. Die Arbeiten begutachtet eine Jury, die darüber entscheidet, wie viele und welche der Arbeiten besonders preis- oder anerkennungswürdig sind. Da die Entscheidung erst kurz vor der Preisverleihung fällt und das Ergebnis erst während der Veranstaltung bekannt gegeben wird, verspricht der Tag für alle Teilnehmenden viel Spannung.
 
20. Verleihung des Förderpreises der Stiftung Deutscher Architekten, Donnerstag, 10. April 2025, ab 19.00 Uhr, Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7, 44135 Dortmund. Anmeldung bis 6. April 2025.

Einladung (PDF)

zur Anmeldung