Hands-on Architektur, die dort ankommt, wo sie gebraucht wird: Hands-on ist das beliebte Selbstbauprojekt der Stiftung Deutscher Architekten. Regelmäßig werden Bauprojekte mit jungen Planerinnen und Planern realisiert – über die Grenzen von Europa hinaus. Hands-on 2026 führte die Teilnehmenden nach Mae Sot, Thailand; geplant und gebaut wurde ein Schulgebäude für geflüchtete Kinder. Eine Publikation sowie ein Video zum Projekt geben ab sofort weitere Einblicke in die Arbeiten rund um das Projekt, das zum Jahresauftakt realisiert wurde. Außerdem geht Hands-on in die nächste Runde: Das Auswahlverfahren für das Projekt 2027 läuft bereits. Das Hands-on-Projekt der Stiftung Deutscher Architekten (SDA) führte im Jahr 2026 zum dritten Mal nach Südostasien. Eine Gruppe von zwölf angehenden Architekturschaffenden und Junior-Mitgliedern aus Nordrhein-Westfalen reiste Anfang Januar in die thailändische Grenzregion von Myanmar/Burma, um dort gemeinsam mit lokalen Partnern neue Schulräume für Kinder von Geflüchteten zu errichten. „Es ist sehr beeindruckend, was in der Kürze der Zeit stattfinden kann, und wie engagiert die Stipendiaten und Stipendiatinnen der Stiftung Deutscher Architekten hier in Mae Sot tätig werden“, erklärte Markus Lehrmann (Geschäftsführung SDA) auf der Baustelle vor Ort. Bereits in den Vorjahren wurden im Rahmen von Hands-on Schulbauten in Thailand mit jungen Planer:innen realisiert. Einblicke in die Projekte der letzten Jahre finden Sie hier. Im Mittelpunkt der Hands-on-Projekte stehen nachhaltiges Bauen mit lokal verfügbaren Materialien sowie der Einsatz traditioneller Bauweisen und Techniken. Die Teilnehmenden gewinnen dabei Einblicke in andere kulturelle und klimatische Kontexte, – und erlebten auch bei Hands-on 2026, wie ein Projekt in einer intensiven Arbeitsphase vor Ort von der Planung bis zur Umsetzung aktiv mitgestaltet wird. Eine Besonderheit ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern und der Einsatz von traditionellen Bauweisen. „Für unsere jungen Planerinnen und Planer ist das eine riesige Chance: Zum einen fachlich zu lernen, zum anderen als Team zu wachsen“, erklärte Christof Rose, stellvertretender Geschäftsführer der Architektenkammer NRW. Auch die persönliche Entwicklung werde durch Hands-on gestärkt, so Rose weiter. Das Arbeiten mit Lehm und weiteren natürlichen Baustoffen, etwa recyceltem Holz, lag ebenfalls im Fokus. – Der Bauablauf, aber auch Erfahrungen und Eindrücke der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sind nun in der umfassenden Print-Dokumentation zu Hands-on 2026 einsehbar. Fotos geben lebhafte Einblicke in die Zeit vor Ort. Die Publikation ist online einsehbar (PDF: Download) und kann auch kostenfrei bei der Architektenkammer NRW (info@aknw.de) bestellt werden. Das ergänzende Video auf dem AKNW-YouTube-Kanal zeigt ebenfalls Erkenntnisse zur Bauaufgabe und Erfahrungen der jungen Planer:innen auf der Baustelle.Publikation zu Hands-on 2026 erhältlich
© Alessandra Esposito/Stiftung Deutscher Architekten
Schulbau von jungen Planer:innen
© Alessandra Esposito/Stiftung Deutscher Architekten
© Melina Beierle/Architektenkammer NRW
© Alessandra Esposito/Stiftung Deutscher Architekten
© Melina Beierle/Architektenkammer NRW
© Melina Beierle/Architektenkammer NRW
© Alessandra Esposito/Stiftung Deutscher Architekten
Eine Schule für Mae Sot: Video zu Hands-on 2026