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Nach Muscat, in die Hauptstadt des Oman, führt ein Workshop der Stiftung - Foto: Sanaz Kashi

Mit der Stiftung in den Oman

In einem international besetzten Team eine Planungsaufgabe zu bearbeiten und diese anschließend zu präsentieren – das ist die Idee eines neuen Workshop-Angebotes, das die Stiftung Deutscher Architekten in diesem Jahr startet. Angesprochen sind Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung aus NRW. Vom 18. bis 24. Oktober 2019 bietet die Stiftung Deutscher Architekten einen internationalen Workshop an der German University of Technology (GUtech) im Oman an. Die Bewerbungsfrist für den Workshop läuft bereits.

Die GUtech wurde im Jahr 2007 gemeinsam mit der RWTH Aachen gegründet und ist die einzige deutsche Uni auf der arabischen Halbinsel. Sie pflegt enge Beziehungen zur RWTH. Unter anderem werden die Studienfächer im Oman von den Aachener Professoren mitentwickelt. Studierende der GUtech haben zudem während ihres Studiums die Gelegenheit, an Fachkursen an der RWTH teilzunehmen. Jetzt reisen deutsche Absolventinnen und Absolventen in den Oman und nehmen gemeinsam mit Studierenden der GUtech in Muscat an einen Workshop an der Hochschule teil. Thema ist die örtliche Baukultur.

Urban Wadi – kann die natürliche Topografie als Chance für hochwasserresistente Stadterweiterungen genutzt werden? Zukunft der Wüstenstädte – gibt es regionale oder nationale Strukturkonzepte für das Wachstum hochurbaner Regionen? Welche Rolle spielt der öffentliche Raum im Oman? – Diese und andere Fragen werden analysiert.

Die Ergebnisse werden im Anschluss an den Workshop von der Stiftung Deutscher Architekten dokumentiert und veröffentlicht. Da die Stiftung mit dem Angebot ausdrücklich den Berufsnachwuchs fördern möchte, ist eine Bedingung, dass die Teilnehmer nicht älter als 32 Jahre sein sollen. Die Anmeldung erfolgt über ein zweistufiges Verfahren, in dem die Interessenten zunächst eine Bewerbung mit Lebenslauf, Abschlusszeugnis und Motivationsschreiben einreichen. Die Stiftung wählt aus den Bewerbern 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus. Bewerbungsschluss für die Reise ist der 5. Mai 2019.

Durchgeführt wird die Reise in Zusammenarbeit mit der Agentur Poppe Reisen. Es wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 190 Euro (250 Euro im Einzelzimmer) erhoben. Darin inbegriffen sind die Flüge ab Frankfurt, die Übernachtungen, Frühstück und Abendessen, Bustransfers sowie Besichtigungen und Eintrittsgelder laut Programm.

Weitere Infos

Weitere Informationen / Ausschreibung (PDF)

Bewerbungsformular (PDF)

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