Expo 2017 in Astana

Vor Ort im Gespräch: Die Absolventinnen und Absolventen begegnen im Oman einheimischen Planern und besichtigen aktuelle Bauprojekte. - Fotos: Markus Lehrmann

"Exkursion" der Stiftung nach Oman

Vera Anton-Lappeneit

Die Stiftung Deutscher Architekten führte vom 18. bis 24. Oktober 2019 einen Internationalen Workshop an der German University of Technologie in Muscat im Oman durch. In gemischten Gruppen mit omanischen Studierenden diskutierten und analysierten 16 Absolventen und Absolventinnen aus NRW aktuelle Themen zur Baukultur im Oman.

Gesucht und gefunden wurden Ideen und Lösungsvorschläge zu den Themen:

 

  • Urban Wadi, im Sinne einer hochwasserresistenten Stadterweiterung in den allgegenwärtigen temporär überfluteten Flussbetten ging es um Wege zur Urbanisation von Wadis gesucht.
  • Eine andere Gruppe beschäftigte sich mit der Frage, welche Rolle öffentliche Räume im modernen Oman spielen, bzw. welche neuen Impulse es für den öffentlichen Raum im Oman gibt.
  • Quartiersplanung und Wohnungsbau ist ein weiteres Thema, zu dem Ideen gesucht wurden, um den Urban Sprawl, die Zersiedelung im Oman zu regulieren. In diesem Kontext beschäftigte sich eine Gruppe mit den Fragen zu innovativen Wohntypolopgien.

Der Workshop wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Nikolaus Knebel durchführt, der an der Gutech lehrt.

Für die Stiftung Deutscher Architekten ist die Nachwuchsförderung ein wesentlicher Faktor zum Erhalt und zur Förderung der Baukultur. Besonders die Fachrichtungsübergreifende Zusammenarbeit der Planungsdisziplinen liegt der Stiftung am Herzen. Hierzu wurden in der Vergangenheit regionale Entwurfsseminare in Nordrhein-Westfalen durchgeführt.

Die Ergebnisse des Workshops wurden in einer Broschüre dokumentiert.

Download

Stiftung Deutscher Architekten (Hg.): International Workshop 2019, Sultanat Oman - Architektur, Städtebau und baukulturelle Schätze, Düsseldorf 2020 (PDF)