Sommerseminar 1997
Das Sommerseminar der Stiftung bot auch im Jahr 1997 wieder 30 Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen die Möglichkeit, sich mit neuen Ideen auseinanderzusetzen und Erfahrungen auszutauschen.
Visionen·Konzeptionen·"ANNA"logien
Ein altes Zechengelände als Herausforderung für junge Planer

Thema des diesjährigen Sommerseminars war, die "Städtebauliche Umnutzung von Industrie- und Zechenbrachen" am Beispiel der ehemaligen Zeche Anna in Alsdorf. Drei Tage intensiver und hochmotivierter Arbeit verbanden die 30 Teilnehmer und deren Betreuer. Inge Schulz (Landschaftsarchitektin), Bernd Borghof (Architekt), Manfred Heinze (Architekt), Daniel Kaas (Innenarchitekt) und Rudolf Scheuvens (Stadtplaner), haben die jungen Architekten mit ihrer Erfahrung unterstützt.

Durchgeführt wurde das Seminar im "Langhaus", der ehemaligen Elektrohauptwerkstatt des Eschweiler Bergwerksvereins. Dieses Industriedenkmal direkt auf dem ehemaligen Zechengelände, mit seiner vom Zerfall gekennzeichneten Ausstrahlung, gleichbedeutend einem Sinnbild für den untergegangenen Bergbau, bot den idealen Rahmen für die gewählte Aufgabenstellung.
Die Ergebnisse des Seminars sind in einer Broschüre ausführlich dokumentiert. Die Broschüre ist bei der AKNW gegen eine Schutzgebühr von DM 10,00 ab Mitte Dezember 1997 zu erhalten.
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