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Astana-Exkursion: Verbindung von Gegenwart und Zukunft

Reisen kann die Wahrnehmung schärfen - diese Erfahrung sollen die 15 Teilnehmer des diesjährigen Sommercamps während der Reise nach Astana machen. Deshalb wird die Exkursion zur Expo vor, während und nach der Reise durch einen Workshop begleitet. Außerdem werden die Absolventinnen und Absolventen Berichte, Skizzen, Texte, Fotos zu spezifischen Fragestellungen fertigen, die zu einem Skizzenbuch zusammengefasst werden. Durch diese Dokumentation soll die Erfahrung über die Reisegruppe hinaus idealerweise in das Umfeld ausstrahlen. – Das Sommercamp war eines der zentralen Themen der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Kuratorium der Stiftung Deutscher Architekten am 6. April 2017 im Haus der Architekten. 

Einig war man sich, dass diese Reise die Fähigkeit zur Wahrnehmung der Teilnehmer schärfen wird. Schon der englische Journalist und Schriftsteller G.K. Chesterton wusste: „Der Reisende sieht, was er sieht; der Tourist sieht, was er besucht.“ Im Herbst werden die Erfahrungen aus den beiden bisher durchgeführten Sommercamps nach Mailand 2015 und Astana (Kasachstan) 2017 durch die Gremien ausgewertet.

Teilnahme am Förderpreis motiviert Absolventinnen und Absolventen

Ein „besonderes Sehen“ mussten auch die Juroren bei der Jurysitzung zum Förderpreis 2016 beweisen. Für den Förderpreis 2016 hatten sich 47 Absolventinnen und Absolventen von zwölf Hochschulen beworben. Der Jury bot sich ein breites Aufgabenspektrum. Die eingereichten Arbeiten waren zudem von ausgezeichneter Qualität, so dass die Jury einstimmig entschieden hatte, neben den drei Förderpreisen vier Anerkennungen und eine besondere Anerkennung auszusprechen. Die feierliche Preisverleihung fand im Anschluss an die Vorstands- und Kuratoriumssitzung im Haus der Architekten statt. Weitere Informationen über die Preisträger finden Sie auf www.stiftung-deutscher-architekten.de. Die Dokumentation aller eingereichten Arbeiten kann über die Geschäftsstelle bezogen werden. 

Baukunstarchiv NRW verbindet Gegenwart mit Vergangenheit und Zukunft

Die Stiftung Deutscher Architekten bringt mit der Geschäftsführung, der Assistenz und demnächst auch mit einem Ansprechpartner vor Ort viel Manpower in das künftige Baukunstarchiv NRW ein. Neben den vier Gesellschaftern engagiert sich insbesondere die TU Dortmund als Kooperationspartner, die neben den Archivalien des A:AI auch die wissenschaftliche Leitung für das Baukunstarchiv stellt. Die Baukunstarchiv NRW gGmbH wird durch einen Fachbeirat unterstützt, der sich zwischenzeitlich unter der Leitung von Architekt Hartwig Schultheiß konstituiert hat.

„Bei der Aufnahme ins Baukunstarchiv geht es nicht um den Namen eines Architekten oder Stadtplaners, sondern um den baukulturellen Wert des Werkes“, erläuterte der Geschäftsführer des Baukunstarchivs, Markus Lehrmann, das verabschiedete Sammlungskonzept. Das beschlossene Promotionsstipendium über die Erforschung des Geschosswohnungsbaus in der Nachkriegszeit aus dem Bestand des Baukunstarchivs unterstützt die Bedeutung dieses Projektes.

Markus Lehrmann lobte die die gute Zusammenarbeit mit den baubegleitenden Architekten und der Stadt Dortmund, die als Eigentümer des Gebäudes die Revitalisierungsmaßnahme verantworten. 2018 kann das Baukunstarchiv seinen Betrieb aufnehmen. Dann steht das Haus als Versammlungsstätte auch anderen (bau-)kulturellen Einrichtungen für Veranstaltungen und Ausstellungen sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Finanzielle Situation

In der Sitzung am 6. April erteilte das Kuratorium dem Vorstand Entlastung. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stallmeyer bescheinigte der Stiftung Deutscher Architekten eine solide Kapitaldecke zur Erfüllung des Stiftungszwecks. Satzungsgemäß ist das die Förderung der Kunst und Kultur sowie von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Architektur, insbesondere der Baukultur und des Bauwesens sowie die Förderung des Berufsnachwuchses in den Fachbereichen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung. Die Stiftung finanziert ihre Projekte nahezu ausschließlich durch Spenden. 

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Zur Förderung von hervorragender Architektur und dem Nachwuchs in NRW wurde 1985 die Stiftung Deutscher Architekten gegründet, deren Arbeit nur dank zahlreicher Spenden möglich ist.

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