FÖRDERPREIS
Was ist aus den Förderpreisträgern der ersten Stunde von 1986 geworden?Förderpreisträger nachverfolgt
12.05.2010 | Eine erste Anerkennung auf dem Weg ins Berufsleben - das ist der Förderpreis der Stiftung Deutscher Architekten. Seit 1986 zeichnet die Stiftung im zweijährigen Turnus besonders begabte Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschafts-architektur und Stadtplanung aus. Im November 1985 hatte die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen die Stiftung Deutscher Architekten gegründet zur Förderung der Baukultur und des jungen Berufsnachwuchses. Mit der Auslobung des Förderpreises nahm die Stiftung ihre Arbeit auf.
Die erste Preisverleihung liegt somit schon mehr als zwei Jahrzehnte zurück. Da stellt sich die Frage: „Was ist aus den Förderpreisträgern von damals geworden und denen der folgenden Jahre?“ Manche von ihnen haben den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt oder auch einen Ruf an eine Hochschule erhalten und können auf eine erfolgreiche Berufslaufbahn schauen. Andere konnten sich als Prokuristen oder Partner oder auch als zuverlässige Projektbearbeiter in renommierten Büros bewähren.
Der Jury lagen seiner Zeit noch andere Pläne zur Beurteilung vor, als dies heute der Fall ist. Die Entwurfssprache wie auch die Planästhetik haben sich durch den Einfluß neuen Medien stark verändert. Die Pläne waren alle noch von Hand an der Schiene mit Tusche und Rapiographen gezeichnet oder als reine Freihand-Bleistiftzeichnungen eingereicht worden.
Gleich drei Förderpreisträger 1986 ausgezeichnet
Zu einem der ersten Förderpreisträger der Stiftung Deutscher Architekten zählt Frank Strobel, der sich erinnert: „Dieser Preis hat einen herausragenden Wert, er motiviert für die ersten Schritte ins Berufsleben.“ Nach Studienabschluss an der Universität Dortmund sammelte er erste Berufserfahrungen im Büro Kleihues in Berlin. Später folgte die Selbständigkeit. Sein Berliner Büro hat bis heute mehrfache Auszeichnungen und Preise für große Umbaumaßnahmen und Neubauprojekte erhalten. Auch Thomas Haberscheid gehört in die Reihe der Preisträger der ersten Stunde. Er studierte an der RWTH Aachen und ist heute Prokurist der Carpus Generalplaner in Aachen. Zuständig für Architektur, Projektmanagement und technische Gebäudeausrüstung, realisiert er Großprojekte wie z. B. Gesundheits- und Hochschulbauten.
Ebenso zeichnet sich Siegmund Rahl als einer der ersten Förderpeisträger aus. Er absolvierte sein Studium an der Fachhochschule in Münster und führt heute ein Büro in Brandenburg. Für seine Projekte konnte auch er schon mehrere Auszeichnungen entgegen nehmen.
Erster Förderpreis der Stiftung Deutscher Architekten 1986: Kammerpräsident Hermannjosef Beu (l.) und Vizepräsident Nikolaus Rosiny (r.) überreichten den Preis an (v. l.) Frank Strobel, Siegmund Rahl und Thomas HabscheidAUFRUF
Und was ist aus all den weiteren Förderpreisträgerinnen und -trägern der nachfolgenden Jahrgänge geworden? Einige können wir, bedingt durch Umzug oder evtl. Namensänderung durch Heirat, leider nicht mehr ausfindig machen. Gerne würden wir zu allen ehemaligen Preisträgerinnen und -trägern wie auch denen, die eine Besondere oder einfache Anerkennung ausgesprochen bekamen, Kontakt aufnehmen.
Bitte melden sie sich bei der Stiftung! Wir freuen uns von ihnen zu hören unter: info@stiftung-deutscher-architekten.de oder 0211/4967 - 715 l bec
Stiftung Deutscher Architekten | Zollhof 1 | 40221 Düsseldorf | Telefon: (02 11) 49 67-52 | Telefax: (02 11) 49 67-96 | Internet: www.stiftung-deutscher-architekten.de | E-Mail: info@stiftung-deutscher-architekten.de




