Förderpreis 2008
Die Stiftung Deutscher Architekten verlieh in Düsseldorf ihre Förderpreise 2008Mut, Biss und Ausdauer
Christof Rose03.04.2009 I Ermutigen, inspirieren, motivieren - das will der „Förderpreis 2008“, den die Stiftung Deutscher Architekten am 2. April im Düsseldorfer Malkasten an angehende Architektinnen und Architekten verliehen hat. „Sie haben in Ihrem Studium bewiesen, dass Sie mit großer Kreativität und mit hohem gestalterischen Anspruch ans Werk gehen“, lobte Hartmut Miksch, Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutscher Architekten, die Teilnehmer an dem diesjährigen Auswahlverfahren. Die drei Förderpreise gingen in diesem Jahr an Absolventen der RWTH Aachen. Anerkennungen erhielten Nachwuchs-Architektinnen und -Architekten der Hochschulen in Bochum und Detmold sowie der RWTH und der Fachhochschule Dortmund.
Die Förderpreisträger 2008 (v. l.): Benjamin Casper, Martha Chen Nunes und Martina Malsbender - Fotos: T. SaltmannDie Jury vergab drei gleichrangige Preise, die mit jeweils 4.000 € dotiert waren. Die Preisträger hätten sich für ihre Abschlussarbeiten originelle Aufgaben gesucht, für deren Lösung es analytischer Schärfe, einer intensiven gedanklichen Durchdringung des Themas und hoher gestalterischer Kompetenz bedurft hätte. „Sie haben mit Ihren Themen Mut bewiesen, Durchhaltevermögen gezeigt und herausragende Arbeiten vorgelegt“, lobte der Juryvorsitzende Prof. Markus Neppl.
Jury und Redner des Abends (v. l.): Hans-Ulrich Ruf, Prof. Markus Neppl, Beate Kowollik, Roland Stimpel, Sylvia Leydecker, Hartmut Miksch und Gerhard Wittfeld Die Förderpreise wurden in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen. Sie gingen an:
Benjamin Casper (RWTH Aachen)
für sein Projekt „Shophaus Bangkok”. Er entwarf auf der Grundlage umfangreicher Recherche ein Geschäftshaus für die Innenstadt von Bangkok.
Martha Chen Nunes (RWTH Aachen)
für ihre „Vertical Farm“. Sie entwickelte die Vision eines Gebäude, das der Nahrungsmittelproduktion dient.
Martina Malsbender (RWTH Aachen)
für das Projekt „Doppelmuseum – Museum für Ulrich Rückriem und Landmaschinen
- Martina Arend (HS Bochum) für ihre Diplomarbeit „Erweiterung Kunsthaus Zürich“
- Britta Kleweken (HS Detmold) für ihre Arbeit „Die Pension auf dem Weingut streicher“
- Max Koch (RWTH Aachen) für seinen Entwurf für ein „Archäologisches und jüdisches Museum in Köln“
- Inga Soll (FH Dortmund) für ihre Diplomarbeit „Ebene – 11“
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