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Stiftung Deutscher ArchitektenJury entschied über die Vergabe des Förderpreises 2010
Zwischen 40 jungen Frauen und Männern musste sich die Jury zum Förderpreis 2010 der Stiftung Deutscher Architekten entscheiden. Unter dem Vorsitz von Prof. Peter Zlonicky trat die Jury am 14. Januar 2011 in Düsseldorf zusammen, um unter dem Architekten-Nachwuchs besondere Talente auszuwählen, deren Qualifikation als herausragend und förderungswürdig gelten darf.
Jury zum Förderpreis 2010 (v. l.): Elke Beccard (Architektin, Stiftung Dt. Arch.), Prof. Peter Zlonicky (Architekt/Stadtplaner, Vorsitzender Jury), Markus Lehrmann (Stadtplaner, HGF AKNW), Martha Chen Nunes (Architektin, Gewinnerin Förderpreis 2008), Friedhelm Terfrüchte (Landschaftsarchitekt), Gerhard Wittfeld (Architekt), Hans-Ulrich Ruf (Architekt, Stiftung Deutscher Architekten), Klaus Bürger (Innenarchitekt), Dr. Wolfgang Bachmann (Journalist) und Vera Anton-Lappeneit (Architektin, Stiftung Dt. Arch.) - Foto: Christof Rose Die Jury lobte die hohe Qualität der Arbeiten und bestätigte auch in diesem Jahr die Bedeutung des Förderpreises der Stiftung Deutscher Architekten für den Start in die noch junge Karriere der zukünftigen Architekten. Der Förderpreis ist nach Ansicht der Jury nicht nur ein vorzüglicher Beitrag zur Auszeichnung frischer Talente, sondern auch ein Hinweis auf die intensive Begleitung der Studentinnen und Studenten durch die Hochschule. Leider würde die damit verbundene Chance, für die Qualität des Studiengangs zu werben, nicht durch alle Hochschulen genutzt, bedauerte der Juryvorsitzende Prof. Peter Zlonicky.
Die Stiftung Deutscher Architekten vergibt ihren Förderpreis alle zwei Jahre an Absolventinnen und Absolventen der Architektur-Studiengänge in Nordrhein-Westfalen. Die Kandidaten werden von ihren Hochschullehrern für die Auszeichnung vorgeschlagen und stellen sich in der Regel mit ihrer Diplom- bzw. Magisterarbeit vor. Dieser Rhythmus habe sich bewährt. Es entstünde eine hohe qualitative Dichte der Arbeiten, deren kritische Würdigung viel Freude bereite, resümierte der Architekt Gerhard Wittfeld nach Abschluss der Jurysitzung. Er zeigte sich beeindruckt von der "tiefen Durchdringung der ausgezeichneten Arbeiten", die absolut preiswürdig sei.
Die Jury vergab für den Förderpreis 2010 drei gleichrangige Auszeichnungen (dotiert mit je 4.000 Euro) und sprach fünf Anerkennungen aus (1.250 bzw. 500 Euro); das Gesamtpreisgeld beträgt 16.000 Euro. Wer gewonnen hat, wird erst im Rahmen der Preisverleihung am 5. April 2011 um 18.00 Uhr im Düsseldorfer Malkasten bekannt gegeben. ros
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